Samstag, 5. Juni 2010

"Akte" über Lastschriften-Betrug - Werden Betrüger durch die Österreichische Politik gedeckt?

So funktioniert die Lastschriftmafia

Seit Monaten berichtet das SAT.1-Magazin "AKTE 20.10" über die so genannte "Lastschrift-Abzocke": Mit dubiosen Gewinnversprechen erschleichen sich Callcenter-Agents die Kontonummern ihrer hauptsächlich älteren Opfer. Dann wird rücksichtslos abgebucht. Gegenleistung? Fehlanzeige! Jetzt ist es dem Reporter-Team um Ulrich Meyer gelungen, die Strukturen des organisierten Telefonbetrugs aufzudecken. Darüber berichtet "AKTE 20.10" am Dienstag, 1. Juni 2010, um 22.15 Uhr in SAT.1.

Ein ehemals hochrangiger Insider packt aus - vor laufender Kamera: "Der Geldfluss funktioniert so, dass von den Konten der angeblichen Kunden abgebucht wird und in kürzester Zeit in kleinen Tranchen auf nicht rückbringbare Bankinstitute überwiesen wird und von dort aus aufgeteilt wird in die so genannten Steueroasen." Experten vermuten längst ein internationales Betrugskartell. "Man kann davon ausgehen, dass diese Firmen in irgendeiner Form zusammen arbeiten... Wir glauben, dass es eine Zentrale gibt", sagt ein an den Ermittlungen beteiligter Kriminalbeamter. Nach umfangreichen Recherchen und mit Unterstützung der Kollegen des ORF hat "AKTE 20.10" herausgefunden: Die Spur zu den Drahtziehern der international agierenden Gewinnspiel-Abzockern führt nach Wien.




Trotz der enormen Schäden von über einer Milliarde Euro jährlich, die (insbesonderen bei Senioren) durch diese Lastschriften-Abzocke entstehen, ist es wohl fraglich, in wie weit in Österreich grosses Interesse an der Aufklärung besteht.
So sollen enge Verbindungen zwischen den mutmasslichen Hintermännern dieser Lastschriften-Abzocke und den Regierungsparteien, insbesonderen der SPÖ Wien bestehen, wie einer Pressemittleilung zu entnehmen ist:

Wien (OTS) - Höchst aufklärungsbedürftig ist die Vorgangsweise in Sachen Telefonbetrug mit Glücksspielen. "Wie man hört, soll dem leitenden Beamten, der auch Hausdurchsuchungen angeordnet hat, der
Fall entzogen werden"
, berichtete heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Offenbar herrsche hier von höchster Stelle aus ein Interesse daran, diesen Kriminalfall still und heimlich zu entsorgen. Dies verwundere nicht, wenn man wisse, dass die beiden Hauptverdächtigen, Walter Amon und Franz Marek, über beste Verbindungen zu den Regierungsparteien und insbesondere zur Wiener SPÖ verfügen würden.
Amon habe auch durch Bürgermeister Häupl das Goldene Verdienstzeichen der Stadt Wien verliehen bekommen.

Strache kündigte eine Anfrage an die Innenministerin an, ob tatsächlich politische Interventionen gegen den leitenden Beamten stattgefunden hätten. Die FPÖ werde bei dieser Causa jedenfalls sicher nicht lockerlassen.


Telefonbetrug mit Glücksspielen - HC Strache, FPÖ


via antiabzockenet.blogspot.com

Ausführliche Informationen über den Lastschriften-Betrug aus Österreich unter:
http://betrugskartell.blogspot.com/ , sowie http://wienerkarussell.does.it/

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