Das RTL Nachtjournal berichtete am 01.11.2011 über das Gerichtsverfahren vor dem Landgericht Hamburg gegen Abofallenbetreiber wegen mutmaßlichen Betruges, sowie mutmaßlich gewerblichen Urheberrechtverletzungen. Gegen Letztes ging mindestens ein Rechteinhaber schon erfolgreich zivilrechtlich vor.
Mit immer neuen Abofallen versuchten die Hintermänner von Abzockeseiten wie Onlinedownloaden.de und 99downloads.de den Verbrauchern kostenpflichtige Verträge für im Grunde wertlose Dienstleistungen unterzuschieben.
Neben den typischen Freeware-Abofallen, hoffte man wohl auch etliche Internetuser in die Falle Locken zu können, wenn man - durch einen fast schon offiziellen Anschein - mit angeblichen Informationen zur Bundestagswahl lockte. Doch auch dort gab es statt wertvollen Infos eine überraschende Rechnung.
Bereits 2009 wurden Firmenkonten der Abzocker behördlich eingefroren, doch davon ließ man sich offensichtlich nicht beeindrucken und zockte weiter ab und trieb auch weiterhin die unberechtigten Forderungen, u.a. durch den mitangeklagten Anwalt Sven Schulze, ein.
Nach der Verhaftung der Drahtzieher sollte nun der erste Verhandlungstag folgen, der allerdings wegen des Fehlens eines Angeklagten auf Mittwoch, den 02.11.2011 verlegt wurde.
RTL-Nachjournal über Abofallen-Betreiber vor Gericht:
Posts mit dem Label Betrug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Betrug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 31. Oktober 2011
Freitag, 14. Oktober 2011
Dreiste Abzocke am Telefon - Stern TV über Lotto 3000 und andere Gewinnspielbetrüger
Die RTL Sendung Stern TV berichtete am Mittwoch über betrügerischen Maschen von Lotto 3000 der Compresent Erfurt GmbH, über welche bereits einen Tag zuvor im RTL Nachtjournal ein Beitrag zu sehen war.
Neben Lotto 3000 ging es im Stern TV-Bericht über andere betrügerische Gewinnspiel-Unternehmen, die nicht wie Lotto 3000 mit erpresserischen Anrufen die Verbraucher zur Zahlung bewegen wollen, sondern gleich munter die Konten per vorgeschobener Einzugsermächtigung plündern.
In dem Beitrag wird deutlich, wie seltsam machtlos sich die deutschen Strafverfolger geben, obwohl die Gewinnspielbetrüger nicht aus der Karibik oder Russland, sondern vom gleichsprachigen Nachbarland Östereich aus zu agieren scheinen.
Ebenfalls kann man dem Betrag durch die Erläuterungen einer von Lotto 3000 belästigten Verbraucherin entnehmen, warum man keineswegs die kostenpflichtige 0180-Nummer anrufen soll, welche Lotto 3000 in den betrügerischen Erpressungsanrufen nennt.
Da es gewöhnlich niemals einen Vertragsabschluß zwischen Lotto 3000 und den durch drohende Anrufe belästigten Verbraucher gab, folgt natürlich unter der 0180-Nummer keineswegs der angeblich vorliegende Beleg für eine vertragliche Grundlage der Forderungen, sondern schlichtweg per Tonbandstimme der Hinweis, dass man auf Grund des Datenschutzes keine Aussage über die Angelegenheit machen könne. Aber dennoch zahlt der Verbraucher für den Anruf dieser sog. Mehrwertnummer und der betrügerische Anbieter verdient dran.
Stern TV über Lotto 3000 und andere... von gegen-abzocke-blogspot
Neben Lotto 3000 ging es im Stern TV-Bericht über andere betrügerische Gewinnspiel-Unternehmen, die nicht wie Lotto 3000 mit erpresserischen Anrufen die Verbraucher zur Zahlung bewegen wollen, sondern gleich munter die Konten per vorgeschobener Einzugsermächtigung plündern.
In dem Beitrag wird deutlich, wie seltsam machtlos sich die deutschen Strafverfolger geben, obwohl die Gewinnspielbetrüger nicht aus der Karibik oder Russland, sondern vom gleichsprachigen Nachbarland Östereich aus zu agieren scheinen.
Ebenfalls kann man dem Betrag durch die Erläuterungen einer von Lotto 3000 belästigten Verbraucherin entnehmen, warum man keineswegs die kostenpflichtige 0180-Nummer anrufen soll, welche Lotto 3000 in den betrügerischen Erpressungsanrufen nennt.
Da es gewöhnlich niemals einen Vertragsabschluß zwischen Lotto 3000 und den durch drohende Anrufe belästigten Verbraucher gab, folgt natürlich unter der 0180-Nummer keineswegs der angeblich vorliegende Beleg für eine vertragliche Grundlage der Forderungen, sondern schlichtweg per Tonbandstimme der Hinweis, dass man auf Grund des Datenschutzes keine Aussage über die Angelegenheit machen könne. Aber dennoch zahlt der Verbraucher für den Anruf dieser sog. Mehrwertnummer und der betrügerische Anbieter verdient dran.
Belästigung durch Werbeanrufe - Dreiste Abzocke am Telefon
Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen: Mit diesem Versprechen melden sich tagtäglich vermeintliche Anbieter von Gewinnspielen bei ahnungslosen Bürgern. Doch statt des versprochenen Gewinns gibt es am Ende nichts als Ärger. Denn die Anrufer haben nur eines im Sinn: Sie wollen den Angerufenen die Kontodaten entlocken. Und wer die einmal preisgibt, muss zahlen - und wird ständig wieder angerufen.
"Man muss immer lügen"
Es sei ein betrügerisches System, mit dem sich viel Geld machen lässt, sagt auch Christoph Ihli. Der heute 22-Jährige hat jahrelang selbst in einem Callcenter Gewinnspiele verkauft, galt sogar als einer der besten Verkäufer(...)
Stern TV-Bericht auf Dailymotion:
Stern TV über Lotto 3000 und andere... von gegen-abzocke-blogspot
...auf Grund zeitweise vorhandener Abspielprobleme bei Dailymotion, der selbe Bericht auch auf Megavideo:
Labels:
Abzocke,
Anruf,
Anwalt,
Betrug,
Compresent Erfurt GmbH,
Forderung,
Geld,
Gewinnspiel,
Inkasso,
Inkassobrief,
Inkassoschreiben,
Lotto 3000,
Lotto3000,
Luck24,
Mahnung,
Rechnung,
Stern TV,
Telefon
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Lotto 3000 - Abzocke und erpresserische Drohungen per Telefon
Das RTL Nachtjournal berichtete am 11.10.2011 über die dreisten Erpressungsanrufe der Compresent Erfurt GmbH, die den angeblichen Lotto-Dienst Lotto 3000 betreibt.
Offensichtlich ohne jede Vertragsgrundlage werden (meist ältere) Verbraucher mit massiven Telefonterror unter Druck gesetzt.
Durch Angst vor dem angeblichen Gläubiger, der agressiv in betrügerischer Weise behauptet, es sei nachweislich ein Vertrag abgeschlossen worden, der zu zahlen sei, sollen die Verbraucher zur Zahlung bewegt werden.
Hierbei wird unterschwellig gedroht, da der cholerische Chef der Telefonstimme wohl auch gerne mal (wie man es dubiosen Geldeintreibern nachsagt) Ohren abschneide, wenn der Verbraucher nicht zahlt.
Ausserdem höre nach Aussage der Telefonstimme der massive Psychoterror mit unzähligen Anrufen am Tag erst auf, wenn gezahlt wird - diese Anrufe erfolgen laut Verbraucherberichten auch in der späten Nacht oder am sehr führen Morgen.
Weiter wird in den betrügerischen Anrufen gedroht, daß wenn keine Zahlung eingehen sollte, werde man die Forderung titulieren lassen, dann komme der Gerichtsvollzieher und der Fernseher sei weg.
Auf Youtube kann man zwei verschiedene Lotto 3000-Anrufe hören, mit welchen unzählige Verbraucher teilweise zigmal am Tag belästigt werden und somit zur Zahlung genötigt werden sollen.
- Anruf 1
- Anruf 2
Was für Personen, die sich etwas auskennen eher lustig wirkt, ist für juristisch unerfahrende und z.B. ältere Menschen sicherlich eine bedrohlich wirkende Situation.
Wer solch betrügerischen Anrufe mit diesem drohenden Charakter erhält, dem ist zu raten, Strafanzeige zu erstatten.
Bericht des RTL-Nachtjournals:
Auch wenn es kein Grund zur Unsicherheit geben und man schlichtweg die Anrufe ignorieren und auf keinen Fall den Forderungen nachkommen sollte, sei unsicheren Verbrauchern Folgendes gesagt:
Selbst wenn wirklich ein Vertrag am Telefon geschlossen worden sein sollte, was bei den allermeisten (wenn nicht gar allen Verbrauchern, die von Lotto 3000 belästigt werden) nicht der Fall ist, steht dem Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Das heißt, auch wenn der Vertrag telefonisch abgeschlossen worden sein sollte, müßte der Verbraucher von der Firma in Textform über das Widerrufsrecht belehrt werden. Ist eine solche schriftliche Belehrung nicht beim Verbraucher eingegangen, erlischt das Widerrufsrecht nicht nach 14 Tagen und er kann den vermeintlichen Vertrag schlichtweg widerrufen.
Auch Stern TV berichtete am Abend über den betrügerischen Telefonterror der Compresent Erfurt GmbH.
Ausführliche Recherchen zu Lotto 3000 der Compresent Erfurt GmbH und den Hintermännern finden Sie hier:
Lottofirma nervt mit Drohanrufen im Stundentakt
Update:
Der angesprochende TV-Bericht von Stern TV über die Telefonabzocke durch Lotto 3000 ist nun hier als Video abrufbar:
Dreiste Abzocke am Telefon - Stern TV über Lotto 3000 und andere Gewinnspielbetrüger
Offensichtlich ohne jede Vertragsgrundlage werden (meist ältere) Verbraucher mit massiven Telefonterror unter Druck gesetzt.
Durch Angst vor dem angeblichen Gläubiger, der agressiv in betrügerischer Weise behauptet, es sei nachweislich ein Vertrag abgeschlossen worden, der zu zahlen sei, sollen die Verbraucher zur Zahlung bewegt werden.
Hierbei wird unterschwellig gedroht, da der cholerische Chef der Telefonstimme wohl auch gerne mal (wie man es dubiosen Geldeintreibern nachsagt) Ohren abschneide, wenn der Verbraucher nicht zahlt.
Ausserdem höre nach Aussage der Telefonstimme der massive Psychoterror mit unzähligen Anrufen am Tag erst auf, wenn gezahlt wird - diese Anrufe erfolgen laut Verbraucherberichten auch in der späten Nacht oder am sehr führen Morgen.
Weiter wird in den betrügerischen Anrufen gedroht, daß wenn keine Zahlung eingehen sollte, werde man die Forderung titulieren lassen, dann komme der Gerichtsvollzieher und der Fernseher sei weg.
Auf Youtube kann man zwei verschiedene Lotto 3000-Anrufe hören, mit welchen unzählige Verbraucher teilweise zigmal am Tag belästigt werden und somit zur Zahlung genötigt werden sollen.
- Anruf 1
- Anruf 2
Was für Personen, die sich etwas auskennen eher lustig wirkt, ist für juristisch unerfahrende und z.B. ältere Menschen sicherlich eine bedrohlich wirkende Situation.
Wer solch betrügerischen Anrufe mit diesem drohenden Charakter erhält, dem ist zu raten, Strafanzeige zu erstatten.
Bericht des RTL-Nachtjournals:
Auch wenn es kein Grund zur Unsicherheit geben und man schlichtweg die Anrufe ignorieren und auf keinen Fall den Forderungen nachkommen sollte, sei unsicheren Verbrauchern Folgendes gesagt:
Selbst wenn wirklich ein Vertrag am Telefon geschlossen worden sein sollte, was bei den allermeisten (wenn nicht gar allen Verbrauchern, die von Lotto 3000 belästigt werden) nicht der Fall ist, steht dem Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Das heißt, auch wenn der Vertrag telefonisch abgeschlossen worden sein sollte, müßte der Verbraucher von der Firma in Textform über das Widerrufsrecht belehrt werden. Ist eine solche schriftliche Belehrung nicht beim Verbraucher eingegangen, erlischt das Widerrufsrecht nicht nach 14 Tagen und er kann den vermeintlichen Vertrag schlichtweg widerrufen.
Auch Stern TV berichtete am Abend über den betrügerischen Telefonterror der Compresent Erfurt GmbH.
Ausführliche Recherchen zu Lotto 3000 der Compresent Erfurt GmbH und den Hintermännern finden Sie hier:
Lottofirma nervt mit Drohanrufen im Stundentakt
Update:
Der angesprochende TV-Bericht von Stern TV über die Telefonabzocke durch Lotto 3000 ist nun hier als Video abrufbar:
Dreiste Abzocke am Telefon - Stern TV über Lotto 3000 und andere Gewinnspielbetrüger
Labels:
Anrufe,
Belästigung,
Betrug,
Compresent Erfurt GmbH,
Forderung,
Geld,
Inkasso,
Inkassoschreiben,
Lotto,
Lotto 3000,
Lotto3000,
Polizei,
Telefon,
Telefonterror,
Vertrag,
Werbeanrufe
ARD Plusminus: Schrottimmobilien und die Verstrickung der Banken in diese Geschäfte
Das ARD-Wirtschafsmagazin Plusminus berichtete in seiner letzten Sendung über den betrügerischen Handel mit Schrottimmobilien und wie Verbraucher durch diesen in den finanziellen Ruin getrieben werden.
Erschreckend hierbei ist die Rolle der Geldinstitute, welche den Kauf solcher Immobilien finanzieren.
Demnach scheint in letzter Zeit die Deutsche Bank immer wieder im Zusammenhang mit dubiosen Immobiliengeschäften aufzufallen.
Der Kauf einer solchen Immobilie zu einem deutlich überteuerten Preis wird offensichtlich nicht nur von der jeweiligen Bank bereitwillig finanziert, sondern dem Kunden wird der Kauf durch den Kundenberater des Geldinstitutes erst schmackhaft gemacht, ausdrücklich angeraten oder gar als Voraussetzung für einen gewünschten Kredit genannt.
So möchten die Verbraucher in dem TV-Bericht sich trotz laufenden Ratenkredites und ohne ausreichenden Eigenkapital ein Eigenheim kaufen. Der Kundenbetreuer der Deutschen Bank rät ihnen darauf hin zum Kauf einer anderen Immobilie (welche sich im Nachhinein als Schrottimmobilie herausstellt), durch welche sie eine Absicherung für die Immobilienfinanzierung und angebliche Steuerersparnisse hätten und sie erst somit einen Kredit für das eigentlich gewollte Eigenheim erhalten würden.
Erschreckend hierbei ist die Rolle der Geldinstitute, welche den Kauf solcher Immobilien finanzieren.
Demnach scheint in letzter Zeit die Deutsche Bank immer wieder im Zusammenhang mit dubiosen Immobiliengeschäften aufzufallen.
Der Kauf einer solchen Immobilie zu einem deutlich überteuerten Preis wird offensichtlich nicht nur von der jeweiligen Bank bereitwillig finanziert, sondern dem Kunden wird der Kauf durch den Kundenberater des Geldinstitutes erst schmackhaft gemacht, ausdrücklich angeraten oder gar als Voraussetzung für einen gewünschten Kredit genannt.
So möchten die Verbraucher in dem TV-Bericht sich trotz laufenden Ratenkredites und ohne ausreichenden Eigenkapital ein Eigenheim kaufen. Der Kundenbetreuer der Deutschen Bank rät ihnen darauf hin zum Kauf einer anderen Immobilie (welche sich im Nachhinein als Schrottimmobilie herausstellt), durch welche sie eine Absicherung für die Immobilienfinanzierung und angebliche Steuerersparnisse hätten und sie erst somit einen Kredit für das eigentlich gewollte Eigenheim erhalten würden.
Geldinstitute sind nicht immer die besten Verbündeten ihrer Kunden. Beispiel: Der aktuelle Immobilienboom. An dem wollen einige Banker kräftig mitverdienen und arbeiten dabei Hand in Hand mit betrügerischen Vermittlerfirmen. Die Opfer merken erst spät, in was sie da hineingeraten sind...
Premiumdownloaden.de - Alexander Hennig mit neuer (alter) Abzocke
Alexander Hennig treibt seit vielen Jahren sein Unwesen im Netz und die Justiz schaut (mal wieder) zu. Hier würde sich wohl so mancher Verbraucher ein Vorgehen wie in Hamburg wünschen.
Zwar mußte Hennig scheinbar schon das ein oder andere Mal die Flucht ergreifen, was ihn aber nicht von weiteren Machenschaften abhielt.
Neben Abofallen gehörten betrügerische Forderungen, das Verbreiten von Schadsoftware und erpressungsartige Schreiben zu den Tätigkeiten des Herrn Hennig, wie wir im März letzten Jahres in einem Artikel zu seiner Abofalle Hypersoftware.de bereits berichteten.
Nun ist Alexander Hennig, der sich im Impressum seiner fragwürdigen Projekte auch gelegendlich als Alexander Henning ausgibt, mit der Abzock-Seite www.Premiumdownloaden.de aktiv - als Betreiberfirma wird eine Miranavo Content Plus aus Kröpelin angegeben, welche nach Recherchen von Antiabzockenet.blogspot.com nicht einmal im Handelsregister eigetragen ist.
Unter Suchbegriffen beliebter, kostenloser Software (z.B. Winrar, Mindcraft, Die Siedler, Open Office etc.) werden Anzeigen in Suchmachinen geschaltet und so Verbraucher auf die Unterseiten von Premiumdownloaden.de gelockt.
Der Preis ist leicht überlesbar in hellgrauer Schrift auf weißem Hintergrund am Rand in einem Fließtext versteckt, wo ihn natürlich kaum ein Verbraucher wahrnimmt - vorallem nicht, wenn er bei dem gesuchten kostenlosen Programm verständlicher Weise von Kostenfreiheit ausgeht.
Sobald ein Verbraucher auf die Masche reinfällt, wird mit gewohnt drohenden und irrwitzigen Behauptungen versucht, den Verbraucher unter Druck zu setzen und zur Zahlung dieser völlig unberechtigten Forderung zu bewegen.
Natürlich gilt auch hier, dass man sich als Reingefallener nicht einschüchtern lassen und auf keinen Fall zahlen sollte.
Sofern man sich betrogen fühlt, sollte man die Erstattung einer Strafanzeige in Erwägung ziehen.
Bei Unsicherheiten helfen z.B. die Verbraucherzentralen.
Auf Grund der bisherigen Karriere des Premiumdownloaden.de-Betreibers Alexander Hennig, welche u.a. das Verbreiten von Schadsoftware über eine Freeware-Abofalle umfasste, raten wir außerdem dringendst davon ab, Software bei Premiumdownloaden.de runterzuladen.
Zwar mußte Hennig scheinbar schon das ein oder andere Mal die Flucht ergreifen, was ihn aber nicht von weiteren Machenschaften abhielt.
Neben Abofallen gehörten betrügerische Forderungen, das Verbreiten von Schadsoftware und erpressungsartige Schreiben zu den Tätigkeiten des Herrn Hennig, wie wir im März letzten Jahres in einem Artikel zu seiner Abofalle Hypersoftware.de bereits berichteten.
Nun ist Alexander Hennig, der sich im Impressum seiner fragwürdigen Projekte auch gelegendlich als Alexander Henning ausgibt, mit der Abzock-Seite www.Premiumdownloaden.de aktiv - als Betreiberfirma wird eine Miranavo Content Plus aus Kröpelin angegeben, welche nach Recherchen von Antiabzockenet.blogspot.com nicht einmal im Handelsregister eigetragen ist.
Unter Suchbegriffen beliebter, kostenloser Software (z.B. Winrar, Mindcraft, Die Siedler, Open Office etc.) werden Anzeigen in Suchmachinen geschaltet und so Verbraucher auf die Unterseiten von Premiumdownloaden.de gelockt.
Der Preis ist leicht überlesbar in hellgrauer Schrift auf weißem Hintergrund am Rand in einem Fließtext versteckt, wo ihn natürlich kaum ein Verbraucher wahrnimmt - vorallem nicht, wenn er bei dem gesuchten kostenlosen Programm verständlicher Weise von Kostenfreiheit ausgeht.
Sobald ein Verbraucher auf die Masche reinfällt, wird mit gewohnt drohenden und irrwitzigen Behauptungen versucht, den Verbraucher unter Druck zu setzen und zur Zahlung dieser völlig unberechtigten Forderung zu bewegen.Natürlich gilt auch hier, dass man sich als Reingefallener nicht einschüchtern lassen und auf keinen Fall zahlen sollte.
Sofern man sich betrogen fühlt, sollte man die Erstattung einer Strafanzeige in Erwägung ziehen.
Bei Unsicherheiten helfen z.B. die Verbraucherzentralen.
Auf Grund der bisherigen Karriere des Premiumdownloaden.de-Betreibers Alexander Hennig, welche u.a. das Verbreiten von Schadsoftware über eine Freeware-Abofalle umfasste, raten wir außerdem dringendst davon ab, Software bei Premiumdownloaden.de runterzuladen.
Labels:
Abofalle,
Abzocke,
Alexander Hennig,
Bank,
Betrug,
Brief,
Email,
Forderung,
Geld,
Inkasso,
Konto,
Mahung,
Mail,
Miranavo Content Plus,
Premiumdownloaden,
Premiumdownloaden.de,
Rechnung,
Rechtsanwalt
Mittwoch, 20. Juli 2011
Abzocke an der Haustür - Wie dubiose Kanalreinigungsfirmen abkassieren
Einer kostenlosen Rohruntersuchung, welche angebliche zwingend durchgeführt werden muss, folgen teure Rechnungen von unseriösen Rohrreinigungsfirmen.
Meist ältere Menschen werden an der Haustür überrumpelt. Seriös wirkende Monteure, die auf viele gar den Eindruck erwecken, sie kämen im Auftrag der Stadt oder Gemeinde, möchten eine kostenlose Überprüfung der Abwasserkanäle durchführen.
Danach folgt der Hinweis, dass die Kanäle dringend gereinigt werden müssten, um weiteren Ärger zu vermeiden.
Nach der ausgeführten Reinigung folgt dann eine extrem hohe, völlig überteuerte Rechnung im oft vierstellen Bereich.
Auf Grund einer meist fehlender oder unzureichenden Widerrufsbelehrung, bzw. ggf. einem krassen Missverhältnis von Leistung und Gegenleistung (Wucher), haben die Geprellten allerdings gute Chancen, die Zahlung dieser überzogenen Forderungen zu verweigern, bzw. gezahlte Gelder zurück zu fordern.
Meist ältere Menschen werden an der Haustür überrumpelt. Seriös wirkende Monteure, die auf viele gar den Eindruck erwecken, sie kämen im Auftrag der Stadt oder Gemeinde, möchten eine kostenlose Überprüfung der Abwasserkanäle durchführen.
Danach folgt der Hinweis, dass die Kanäle dringend gereinigt werden müssten, um weiteren Ärger zu vermeiden.
Nach der ausgeführten Reinigung folgt dann eine extrem hohe, völlig überteuerte Rechnung im oft vierstellen Bereich.
Auf Grund einer meist fehlender oder unzureichenden Widerrufsbelehrung, bzw. ggf. einem krassen Missverhältnis von Leistung und Gegenleistung (Wucher), haben die Geprellten allerdings gute Chancen, die Zahlung dieser überzogenen Forderungen zu verweigern, bzw. gezahlte Gelder zurück zu fordern.
Freitag, 8. Juli 2011
Akte 20.11: Nicht zurück gezahlte Mietkautionen und betrügerische Wohnungsangebote
Das Sat1-Magazin Akte 20.11 berichtete in seiner jüngsten Ausgabe über Vermieter, welche die von den Mietern gezahlte Mietkaution nicht (unbegründet) zurück zahlen möchten, sowie über die altbekannte Betrugsmasche, mit der in erster Linie die Nigeria Connection in den letzten Jahren immer wieder auffiel.
Meistens werden dabei Bilder von Wohnungen und sonstigen Immobilien von (echten) Immobilenverkäufen/-vermietungen von Immobilienportalen wie z.B. Immobilienscout24 kopiert. Mit diesen stellen die Betrüger dann eigene, gefälschte Immobilienangebote, meistens zu Schnäppchenpreisen, in unzählige Immobilienportale.
Sobald sich Interessenten melden, wird unter einem Vorwand,der eine Vorauszahlung rechtfertigen soll, eine Kaution, eine Sicherheitsanzahlung oder ähnliches verlangt.
Nach der Zahlung solle dann angeblich die Besichtigung des Objektes, die Schlüsselübergabe etc. erfolgen.
Da die Betrüger meistens im Ausland sitzen und ausländische Anbieter für Geldtransfer, wie z.B. Western Union, eine Möglichkeit der weitesgehend anonymen Geldüberweisung bieten, wird oftmals suggeriert, bei dem Vermieter/Verkäufer handel es sich um einen Geschäftsmann, der sich z.Zt. beispielsweise in England aufhalte.
Um den Interessenten in Sicherheit zu wiegen, werden öfters vermeintliche Verifizierungen, wie im Akte-Bericht eben die (gefälschte) Mail des Paketversenders TNT vorgelegt, welche die angebliche Identität und Seriösität des Geldenpfängers bestätigen sollen.
Meistens werden dabei Bilder von Wohnungen und sonstigen Immobilien von (echten) Immobilenverkäufen/-vermietungen von Immobilienportalen wie z.B. Immobilienscout24 kopiert. Mit diesen stellen die Betrüger dann eigene, gefälschte Immobilienangebote, meistens zu Schnäppchenpreisen, in unzählige Immobilienportale.
Sobald sich Interessenten melden, wird unter einem Vorwand,der eine Vorauszahlung rechtfertigen soll, eine Kaution, eine Sicherheitsanzahlung oder ähnliches verlangt.
Nach der Zahlung solle dann angeblich die Besichtigung des Objektes, die Schlüsselübergabe etc. erfolgen.
Da die Betrüger meistens im Ausland sitzen und ausländische Anbieter für Geldtransfer, wie z.B. Western Union, eine Möglichkeit der weitesgehend anonymen Geldüberweisung bieten, wird oftmals suggeriert, bei dem Vermieter/Verkäufer handel es sich um einen Geschäftsmann, der sich z.Zt. beispielsweise in England aufhalte.
Um den Interessenten in Sicherheit zu wiegen, werden öfters vermeintliche Verifizierungen, wie im Akte-Bericht eben die (gefälschte) Mail des Paketversenders TNT vorgelegt, welche die angebliche Identität und Seriösität des Geldenpfängers bestätigen sollen.
Sonntag, 3. Juli 2011
Stern TV über den Fall eines Finanzagenten
In seiner jüngsten Ausgabe berichtete das RTL-Magazin Stern TV über eine Person, welche durch ein unseriöses Arbeitsangebot unwissentlich in die Rolle eines sog. Finanzagenten schlüpfte.
Auf der Suche nach einem Nebenverdienst stieß der Herr auf ein interessant klingendes Jobangebot, welches ihm per Email ins Postfach flatterte.
Schnell stellte sich heraus, dass er Gelder auf seinem Konto empfangen und weiterleiten sollte. Der unwissende Jobsuchende nahm die Tätigkeit an, empfing Gelder und leitete sie durch das anonyme Zahlungssystem Ukash an seine Auftragsgeber weiter.
Natürlich stellte sich schnell heraus, dass das Geld, welches auf dem Girokonto des Herren landete, seinen Auftraggeber nicht zustand, da es bei Opfern von sog. Phishing (also Abgreifen der Bankdaten von Onlinebanking-Kunden) von den Konten abgebucht wurde.
Häufig werden solch naive Finanzagenten auch genutzt, um Zahlungen der Opfer betrügerischer Onlineshops zu empfangen und somit die Identität der eigentlichen Täter zu verschleiern.
Die rechtlichen Folgen für den fahrlässigen, unfreiwilligen Finanzagenten sind zwar (mangels Vorsatz) keine Vorurteilung für die Beihilfe des Betruges, dafür aber auf Grund fahrlässiger Geldwäsche, sowie ggf. ein durch die BaFin eingeleitetes Verwaltungsverfahren auf Grund unerlaubten Betreibens von Finanzdienstleistungen.
Ausserdem sind die Opfer zu entschädigen. Die Gelder, die auf das Konto eingingen und gewöhnlich bereits an die Auftraggeber weitergeleitet wurden, sind also an den Geschädigten vom Finanzagenten zurück zu erstatten.
Auf der Suche nach einem Nebenverdienst stieß der Herr auf ein interessant klingendes Jobangebot, welches ihm per Email ins Postfach flatterte.
Schnell stellte sich heraus, dass er Gelder auf seinem Konto empfangen und weiterleiten sollte. Der unwissende Jobsuchende nahm die Tätigkeit an, empfing Gelder und leitete sie durch das anonyme Zahlungssystem Ukash an seine Auftragsgeber weiter.
Natürlich stellte sich schnell heraus, dass das Geld, welches auf dem Girokonto des Herren landete, seinen Auftraggeber nicht zustand, da es bei Opfern von sog. Phishing (also Abgreifen der Bankdaten von Onlinebanking-Kunden) von den Konten abgebucht wurde.
Häufig werden solch naive Finanzagenten auch genutzt, um Zahlungen der Opfer betrügerischer Onlineshops zu empfangen und somit die Identität der eigentlichen Täter zu verschleiern.
Die rechtlichen Folgen für den fahrlässigen, unfreiwilligen Finanzagenten sind zwar (mangels Vorsatz) keine Vorurteilung für die Beihilfe des Betruges, dafür aber auf Grund fahrlässiger Geldwäsche, sowie ggf. ein durch die BaFin eingeleitetes Verwaltungsverfahren auf Grund unerlaubten Betreibens von Finanzdienstleistungen.
Ausserdem sind die Opfer zu entschädigen. Die Gelder, die auf das Konto eingingen und gewöhnlich bereits an die Auftraggeber weitergeleitet wurden, sind also an den Geschädigten vom Finanzagenten zurück zu erstatten.
Labels:
Bank,
Betrug,
Ebay,
Email,
Finanzagent,
Geldwäsche,
Girokonto,
Jobangebote,
Jobangebote per Email,
Phishing,
Stern TV,
Ukash
Donnerstag, 30. Juni 2011
Überteuertes Porzellan der Porcelaine Francaise de Limoges
Auf kaffeefahrtähnlichen Veranstaltungen wird mit aggressivem Vorgehen und unzähligen Versprechungen Teller, Tassen, Gläser und sonstiges Geschirr durch die Porcelaine Francaise de Limoges an die unwissenden Kunden gebracht.
Im Zuge unerwünschter Werbeanrufe erhalten die Verbraucher eine Einladung zu einer der Verkaufsveranstaltungen, gerne von der Firma als "Präsentation" bezeichnet, der Porcelaine Francaise de Limoges.
Den Verbrauchern wird suggeriert, es würde sich um handbemalte, hochwertige Porzellan-Ware handeln, stattdessen handelt es sich um gängige Fabrikware.
Einer der Verkaufstricks ist zum Beispiel, dass die Besucher der Verkaufsshow ein Porzellan Service geschenkt bekämen, doch dann stellt sich schnell heraus, dass man um dieses "Geschenk" zu bekommen seine Initialien kostenpflichtig auf das Geschirr gravieren lassen muss. Hierfür wäre die stolze Summe von knapp 4.000 Euro fällig.
Das RTL-Magazin EXTRA berichtete jüngst über die Porzellan-Abzocke der Porcelaine Francaise de Limoges.
Teil 1:
Teil 2:
Im Zuge unerwünschter Werbeanrufe erhalten die Verbraucher eine Einladung zu einer der Verkaufsveranstaltungen, gerne von der Firma als "Präsentation" bezeichnet, der Porcelaine Francaise de Limoges.
Den Verbrauchern wird suggeriert, es würde sich um handbemalte, hochwertige Porzellan-Ware handeln, stattdessen handelt es sich um gängige Fabrikware.
Einer der Verkaufstricks ist zum Beispiel, dass die Besucher der Verkaufsshow ein Porzellan Service geschenkt bekämen, doch dann stellt sich schnell heraus, dass man um dieses "Geschenk" zu bekommen seine Initialien kostenpflichtig auf das Geschirr gravieren lassen muss. Hierfür wäre die stolze Summe von knapp 4.000 Euro fällig.
Das RTL-Magazin EXTRA berichtete jüngst über die Porzellan-Abzocke der Porcelaine Francaise de Limoges.
Teil 1:
Teil 2:
Abonnieren
Posts (Atom)