Nahezu täglich kommen neue Presseberichte oder Warnungen von Polizeidienststellen und Verbraucherschutz-Verbänden bzgl. dem dubiosen Inkasso-Unternehmen ProInkasso GmbH, welches immer wieder dadurch auffällt, dass es fragwürdige, bzw. oftmal völlig unberechtigte Forderungen versucht einzutreiben.
Um die Verbraucher trotz Ungerechtfertigtkeit der Forderungen zur Zahlung zu bewegen, wird mit wilden Drohungen gearbeitet, die dem Verbraucher suggerieren sollen, bei Nichtzahlung könnten ihm Probleme bei künftigen Vertragsabschlüssen ect. drohen.
Im MDR-Beitrag geht es im Besonderen um einen Verbraucher, der (ungerechtfertigte) Forderungen für die IM Internet Media Ldt. begleichen soll.
Die IM Media Internet Ltd. ist Betreiberin von Seiten wie dein-schicksal.cc, welche nicht nur eine typische Abofallen-Seite war, bei welcher die Preisklausel im Kleingedruckten der Fussnote versteckt war, sondern es wurden offenbar Namens- und Adressdaten von Verbrauchern beschafft, die dann die Einlogdaten zugesendet bekamen und ihnen unterstellt wurde, sie hätten sich auf fraglicher Seite registriert, wie Nutzer berichten.
Sonntag, 27. September 2009
Mittwoch, 16. September 2009
Mega-Downloads.net und der Versuch die Opfer von einer Strafanzeige abzuhalten
Auf dem Blog eines ehemaligen Mitarbeiters des Firmengeflechtes rund im Mega-Downloads.net und andere Abofallen, wie z.B. antivirus-security.net, entdeckten wir folgende wirre Aussage, welche Verbraucher, die sich über die Forderung von Mega-Downloads bei deren "Support" beschweren, als Antwort bekommen:
Der letzte Satz ist einfach als dreiste Einschüchterung zu bewerten, die jeglicher Grundlage entbehrt. Es kann wohl vermutet werden, dass so die sich getäuscht, genötigt oder erpresst gefühlten Verbraucher von dem Erstatten einer Strafanzeige abgehalten werden sollen.
Wie sehr die Staatsanwaltschaft Hannover feststellte, dass (so wie es die Veranwortlichen von mega-downloads.net gerne darstellen) angeblich "alles mit rechten Dingen abläuft", zeigte wohl die die Einfrierung der Konten, sowie die Ermittlungen der StA Hannover:
Im Falle wenn Sie uns bei der Polizei anzeigen, werden wir selbstverständlich mit der Polizei kooperieren um dieses Missverständnis schnellstmöglich zu bereinigen.
Durch das Auflegen unserer Geschäftsbedingungen wird die Polizei feststellen, dass alles mit rechten Dingen abläuft.
In diesem Fall werden Sie aufgrund einer falschen Anzeige, angezeigt werden.
Der letzte Satz ist einfach als dreiste Einschüchterung zu bewerten, die jeglicher Grundlage entbehrt. Es kann wohl vermutet werden, dass so die sich getäuscht, genötigt oder erpresst gefühlten Verbraucher von dem Erstatten einer Strafanzeige abgehalten werden sollen.
Wie sehr die Staatsanwaltschaft Hannover feststellte, dass (so wie es die Veranwortlichen von mega-downloads.net gerne darstellen) angeblich "alles mit rechten Dingen abläuft", zeigte wohl die die Einfrierung der Konten, sowie die Ermittlungen der StA Hannover:
Alle Geschädigten von Mega-Downloads.net, die von der L & H GmbH in Hannover einen Brief bekommen haben und sich nie dort angemeldet haben, sollen sich schriftlich als Zeugen melden: Staatsanwaltschaft Hannover, Postfach 109, 30001 Hannover. Das Aktenzeichen lautet: 5302 Js 41769/09.
Sat1-Akte - Mega-Downloads.net, Lockvolgelseiten und Hintermänner
Das Millionengeschäft mit den Abofallen: AKTE stellt den ersten Hintermann
Ein ehemaliger Abzocker packt weiter aus – für die Internet-Falle „mega-downloads.net“ hat Claus F. monatelang Zehntausende Rechnungen und Mahnschreiben verschickt. Jetzt dient er bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft als Kronzeuge – belastet die Hintermänner schwer. AKTE hakt nach und lüftet das Geheimnis der so genannten „Landing-Pages“, die es erst möglich machen, das Hunderttausende Internet-Nutzer in die Falle tappen
Die Anmeldeseite, welche im Akte-Beitrag mehrmals zu sehen ist, auf der die Kosten unterstrichen dargestellt sind, ist allerdings auch nicht die Seite, auf welche wohl die meisten Nutzer reinfielen. Der unterstrichene Kostenhinweis wäre wohl vielen aufgefallen.
Gewöhnlich wurden bei Mega-Downloads.net die Nutzer auf Anmeldeseiten gelockt, auf der die Kostenklausel nur in einem langen Fliesstext versteckt war, ohne das diese unterstrichen war. Dazu waren noch völlig irrelevante Textbestandteile per Fettschrift und Unterstreichung hervorgehoben, um vom Relevanten, der Preisangabe, abzulenken:
Aber selbst diese, im Fliesstext verstecke Kostenangabe, haben viele der reingefallenen Nutzer niemals sehen können. Da die Kostenklausel in Bildform gestaltet war, wurde diese auf so manchem Computer nicht angezeigt, wie Akte selber bereits berichtete und passend feststellte:"Der Preis - mal gross, mal klein, mal fehlt er ganz"
Montag, 14. September 2009
win-loads.net ist zurück - Alte Abzocke, neues Seiten-Layout
Nach dem es um www.win-loads.net in letzter Zeit sehr ruhig geworden war, da dieser "Dienst" nahezu nicht mehr über Google, bzw. einschlägige Warez-Seiten und Videohoster beworben wurde, scheint win-loads.net jetzt wieder auf der Suche nach den letzten verbliebenden Verbrauchern, die auf solche Maschen reinfallen und sich durch genügend Druck auch noch zur Zahlung bewegen lassen.
Z.B. werden über Yahoo sog. Lockvogelseiten beworben, die den Nutzer auf Domains wie www.herunterladen.me/winrar verweisen, welche wiederum direkt zu win-loads.net führen.
Statt wie ehemals der Schweizer Briefkastenfirma media intense GmbH, ist nun laut Impressum eine Briefkastenfirma aus Dubai für die Abzocke verantwortlich, nämlich die Digital Equipment FZE, Geschäftsführer Robin Cherian, der bereits als "Geschäftsführer" für die Facelab FZE, welche mit Gesichtsanalyse.com versuchte die Verbraucher abzuzocken, seinen Namen hergab, womit man vermuten darf, wer die eigentlichen Hintermänner von win-loads.net sein dürften, wie man z.B. diesem Artikel auf Abzocknews.de entnehmen kann.
Die jetzige Betreiber(briefkasten)firma, Digital Equipment FZE, ist übrigens schon in der Vergangenheit im Zusammenhang mit win-loads.net aufgefallen. Damals betrieb man sog. Lockvolgelseiten, die auf win-loads.net, damals noch betrieben von der media intense GmbH, verwiesen.
Eine besondere Änderung hat sich an der Gestaltung der Seite von www.win-load.net ergeben.
So sind dort grosse Banner bekannter Unternehmen (Quelle, O2) auf den Seiten zu sehen.
Da diese Banner aber zu keinem Link führen, der auf irgendeine Art (z.B. durch Klick, oder Verkaufsprovisionen) vergütet wird, ist davon auszugehen, dass diese Banner nur dazu dienen, diesem dubiosen "Dienst" durch die Nutzung bekannten Firmennamen einen augenscheinlich seriösen Anstrich zu verpassen, bzw. dem Verbraucher zu suggerieren, es handelt sich um ein werbefinanziertes Gratis-Angebot.
Ob Quelle, O2 und Co begeistert davon sein werden, dass dieser Abzockdienst deren guten Namen missbraucht, ist wohl mehr als fraglich.
Weniger plakativ als die Banner, ist dagegen mal wieder die Preisangabe. Diese ist bestens überlesbar im Fliesstext des zweiten Textblockes am rechten Rand versteckt.
Auch mit der, laut des Landgerichts Mannheim, rechtswidrigen Klausel, dass der Kunde durch Setzen eines Häkchens (angeblich) auf sein Widerrufsrecht verzichtet, wird gearbeitet.
Mal wieder kann Betroffenen, die auf win-loads.net reingefallen sind, nur geraten werden, sich nicht einschüchtern zu lassen und auf keinen Fall zu zahlen.
Lediglich beim unwahrscheinlichen Fall, dass ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt wird, muss man diesem fristgerecht innerhalb von 14 Tagen widersprechen.
Bei Unsicherheiten sei erneut eine Anfrage bei frag-einen-Anwalt.de oder die Kontaktaufnahme mit der Verbraucherzentrale empfohlen.
Nachtrag:
Bereits vor einiger Zeit berichtete Rechtsanwalt Michael C. Neubert in seinem Blog über win-loads.net. Sein eindeutiger Rat:
Z.B. werden über Yahoo sog. Lockvogelseiten beworben, die den Nutzer auf Domains wie www.herunterladen.me/winrar verweisen, welche wiederum direkt zu win-loads.net führen.
Statt wie ehemals der Schweizer Briefkastenfirma media intense GmbH, ist nun laut Impressum eine Briefkastenfirma aus Dubai für die Abzocke verantwortlich, nämlich die Digital Equipment FZE, Geschäftsführer Robin Cherian, der bereits als "Geschäftsführer" für die Facelab FZE, welche mit Gesichtsanalyse.com versuchte die Verbraucher abzuzocken, seinen Namen hergab, womit man vermuten darf, wer die eigentlichen Hintermänner von win-loads.net sein dürften, wie man z.B. diesem Artikel auf Abzocknews.de entnehmen kann.
Die jetzige Betreiber(briefkasten)firma, Digital Equipment FZE, ist übrigens schon in der Vergangenheit im Zusammenhang mit win-loads.net aufgefallen. Damals betrieb man sog. Lockvolgelseiten, die auf win-loads.net, damals noch betrieben von der media intense GmbH, verwiesen.
Eine besondere Änderung hat sich an der Gestaltung der Seite von www.win-load.net ergeben.
So sind dort grosse Banner bekannter Unternehmen (Quelle, O2) auf den Seiten zu sehen.
Da diese Banner aber zu keinem Link führen, der auf irgendeine Art (z.B. durch Klick, oder Verkaufsprovisionen) vergütet wird, ist davon auszugehen, dass diese Banner nur dazu dienen, diesem dubiosen "Dienst" durch die Nutzung bekannten Firmennamen einen augenscheinlich seriösen Anstrich zu verpassen, bzw. dem Verbraucher zu suggerieren, es handelt sich um ein werbefinanziertes Gratis-Angebot.Ob Quelle, O2 und Co begeistert davon sein werden, dass dieser Abzockdienst deren guten Namen missbraucht, ist wohl mehr als fraglich.
Weniger plakativ als die Banner, ist dagegen mal wieder die Preisangabe. Diese ist bestens überlesbar im Fliesstext des zweiten Textblockes am rechten Rand versteckt.
Auch mit der, laut des Landgerichts Mannheim, rechtswidrigen Klausel, dass der Kunde durch Setzen eines Häkchens (angeblich) auf sein Widerrufsrecht verzichtet, wird gearbeitet.
Mal wieder kann Betroffenen, die auf win-loads.net reingefallen sind, nur geraten werden, sich nicht einschüchtern zu lassen und auf keinen Fall zu zahlen.
Lediglich beim unwahrscheinlichen Fall, dass ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt wird, muss man diesem fristgerecht innerhalb von 14 Tagen widersprechen.
Bei Unsicherheiten sei erneut eine Anfrage bei frag-einen-Anwalt.de oder die Kontaktaufnahme mit der Verbraucherzentrale empfohlen.
Nachtrag:
Bereits vor einiger Zeit berichtete Rechtsanwalt Michael C. Neubert in seinem Blog über win-loads.net. Sein eindeutiger Rat:
Bitte lasst Euch nicht von den Mahnungen etc. verrückt machen und steckt nicht so viel Energie in die Sache! Einfach Ruhe bewahren! Ein Einschreiben in die Schweiz zu schicken, verursacht nur Kosten und bringt wohl nix!Quelle: Abofalle: win-loads.net der media intense gmbh
Sonntag, 2. August 2009
Opendownload verliert kläglich vor Gericht.
Die Betreiberin der Abofalle opendownload.de, die von Alexander Varin vertretene Content Service Limited, Mundenheimer Str. 70 in 68219 Mannheim, musste nun vor dem Amtsgericht Mannheim eine weitere Niederlage auf ganzer Linie einstecken.
Zum vollständigen Artikel der Kanzlei Richter, welche den Verbraucher vertrat.
Zum vollständigen Artikel der Kanzlei Richter, welche den Verbraucher vertrat.
Dienstag, 28. Juli 2009
Gulli.com: das Vorzeigeportal der Internetmafia
In Form einer Pressemittelung veröfentlichte jüngst erneut das Finanzportal gomopa.net ein sehr interessantes, aufschlussreiches Interview und Recherchen über die Machenschaften der "Internet-Mafia".
Die dort gemachten Aussagen eines Insiders gehen gar über vieles hinaus, was Kritiker Gulli.com-Besitzer Valentin Fritzmann vorwerfen, der sich nach dubiosen Geschäftsmodellen stets geläutert zeigte und versuchte, sich als "seriöser Geschäftsmann" zu präsentieren, um dann aber scheinbar noch schlimmer weiterzumachen als Vorher.
Nach den Aussagen eines Insiders wird durch diverse Fritzmann-Dienste offensichtlich nicht nur über die altbekannte Abofallen-Masche abgezockt; auch von gekauften, durch eigentlich kostenlose Dienste und durch Gewinnspiele gewonnene Adress-Daten, an welche dann massenhaft Inkassobriefe geschickt werden, ist die Rede:
Die Staatsanwaltschaft Hannover bittet weiter um Mitarbeit:
Alle Geschädigten von Mega-Downloads.net, die von der L & H GmbH in Hannover einen Brief bekommen haben und sich nie dort angemeldet haben, sollen sich schriftlich als Zeugen melden: Staatsanwaltschaft Hannover, Postfach 109, 30001 Hannover. Das Aktenzeichen lautet: 5302 Js 41769/09.
Die dort gemachten Aussagen eines Insiders gehen gar über vieles hinaus, was Kritiker Gulli.com-Besitzer Valentin Fritzmann vorwerfen, der sich nach dubiosen Geschäftsmodellen stets geläutert zeigte und versuchte, sich als "seriöser Geschäftsmann" zu präsentieren, um dann aber scheinbar noch schlimmer weiterzumachen als Vorher.
Nach den Aussagen eines Insiders wird durch diverse Fritzmann-Dienste offensichtlich nicht nur über die altbekannte Abofallen-Masche abgezockt; auch von gekauften, durch eigentlich kostenlose Dienste und durch Gewinnspiele gewonnene Adress-Daten, an welche dann massenhaft Inkassobriefe geschickt werden, ist die Rede:
Insider: "Erstens, Gulli wirbt für Firstload. Firstload wirbt für anonymes kostenloses unbegrenztes Herunterladen von Programmen innerhalb von zwei Wochen. Wer es schafft, nicht in die Falle zu tappen, also unter 3 Gigabyte bleibt, hat ja dennoch seine Daten eingegeben, obwohl das Herunterladen doch anonym sein soll. Er bekommt einen Inkassobrief."
(...)
Insider: "Das läuft über Pop-Ups und Browser-Spiele. Valentin Fritzmann behauptet immer, er entwickelt neue Online-Spiele und bringt sie auf den Markt. Aber das ist Quatsch. Er verwaltet nur Geld. Er beauftragt die sogenannte Rumänenbande mit der Entwicklung von Browser-Spielen. Das sind Matthias Müller (32) und Abdulla Saleh (32) von Mymovies, elicious, EyeStar und networx aus der Leopoldstraße 19 in München und Nico Gabriel Carjea, mit dem sie in Sibiu (Hermannstadt in Rumänien) die Firma SC Net Venture SRL betreiben. Sie sind zum Beispiel dafür verantwortlich, wenn beim Surfen im Internet plötzlich ein Popup-Fenster aufgeht mit den Worten: Sie haben einen Z4 gewonnen. Man braucht nur seine Daten eingeben, schon ist man dabei. Das geht auch bei den kostenfreien Test-Spielen. Eingetrieben wird das Geld dann über Collector, Support & Service und Web Service von Frank Babenhauserheide. Und über den Buchhalter der Fritzmänner, Reinhard Pils, in Wien kommt das Geld nach Österreich oder zu Briefkasten-Treuhandfirmen in Dubai."
(...)
Insider: "Ja, das wird immer wieder von den Fritzmännern oder anderen Chefs als Ausrede ins Spiel gebracht. Mega-Downloads.net würde angeblich 100 Affiliates haben. Das sind Leute, die Adressen mit Bankverbindungen für 50 Cent kaufen und dann an Mega-Downloads für 15 Euro und mehr pro Adresse verkaufen. Mega-Downloads würde erst merken, dass die Adressen nicht stimmen, wenn Widersprüche kommen. Dann seien die Affiliates über alle Berge. Doch dies ist nur eine Ablenkung von der Wahrheit. Das Geschäft würde sich für Mega-Downloads doch gar nicht rechnen, weil erfahrungsgemäß nur ein bis zwei Prozent der Angeschriebenen auch wirklich zahlen. Deshalb gibt es diese Geschäfte in Wirklichkeit gar nicht. Und Betrug wäre es ja allemal, eine Adresse zu verwenden, wenn man gar nicht sicher ist, dass derjenige überhaupt auf einer Aboseite war."
Zur vollständigen, sehr lesenswerten Pressemittelung
Die Staatsanwaltschaft Hannover bittet weiter um Mitarbeit:
Alle Geschädigten von Mega-Downloads.net, die von der L & H GmbH in Hannover einen Brief bekommen haben und sich nie dort angemeldet haben, sollen sich schriftlich als Zeugen melden: Staatsanwaltschaft Hannover, Postfach 109, 30001 Hannover. Das Aktenzeichen lautet: 5302 Js 41769/09.
Donnerstag, 23. Juli 2009
online-downloaden.de - Download-Abzocke eines Lockvogels
Da sich immer noch genügend Verbraucher zu finden scheinen, die auf die gängige Abofallen-Masche reinfallen und davon wiederum einige sich auch noch einschüchtern lassen und zahlen, schiessen stetig neue Abzock-Dienste wie Pilze aus dem Boden.
Jetzt ist auch Michael Bardenhagen mit seinem Abzockdienst www.online-downloaden.de und der Online-Downloaden-Service Limited Company vertreten.
Auf der Hauptseite des "Dienstes" ist zwar eine relativ deutliche Preisangabe zu finden....

...diese wird aber wohl kein Einziger der reingefallenden Verbraucher jemals zu Gesicht bekommen haben, wird doch über Yahoo-Ads und Lockvogel-Seiten direkt auf die Anmeldeseite geleitet, auf der die Preisklausel lediglich leicht übersehbar am unteren rechten Rand versteckt ist:

Betroffende, die auf online-downloaden.de reingefallen sind, ist mal wieder das übliche, richtige Vorgehen empfohlen, wie es z.B. hier vom Juristen Saller der Verbraucherzentrale bzgl. des Abzockdienstes opendownload.de in der ZDF-Sendung WISO kundgetan wird:
Nicht einschüchtern lassen!
Auf keinen Fall zahlen!
Nur beim eher unwahrscheinlichen Fall, dass ein gerichtlicher(!) Mahnbescheid zugestellt wird, muss man diesen fristgerecht innerhalb von 14Tage widersprechen.
Bei Unsicherheiten ist für individuelle Rechtsberatung eine Anfrage bei der Verbraucherzentrale oder bei frag-einen-Anwalt empfohlen.
Michael Bardenhagen ist übrigens kein Unbekannter. Bis vor Kurzem fiel er durch unzählige sog. Lockvogelseiten auf, für welche z.B. bei Google und Yahoo Anzeigen geschaltet wurden und die dann auf andere Abzockportale wie 99downloads.de und online-zitatesammlung.de verwiesen.
Auf Grund der einstigen Postadresse der Online-Downloaden-Service Limited Company ist wohl von einer Verbundenheit zu der Belleros Premium Media Ltd., Betreiberin von 99downloads.de auszugehen, sofern es sich bei online-downloaden.de nicht gar um den Nachfolger handelt.
Für Letztes würde sprechen, dass die gängigen Lockvogelseiten, die vorher auf 99downloads.de verwiesen, jetzt den Nutzer zu online-downloaden.de führen.
Mehr über den "Lockvogel" Michael Bardenhagen finden Sie unter abofallen.biz.
-Update-
Gegen 99downloads.de, den Vorgänger-"Dienst" von Online-Downloaden.de, wurde jetzt die Staatsanwaltschaft Hamburg aktiv und sicherte die Konten zwecks Rückgewinnungshilfe für Geschädigte:
Staatsanwaltschaft Hamburg sichert Abzocker-Konten
-2. Update-
Wie beim Vorgänger 99downloads.de, ist mitlerweile die Staatsanwaltschaft Hamburg auch gegen Online-downloaden.de, bzw die Betreiber(briefkasten)firma Online Downloaden-Service Ltd. und die damit im Zusammenhang stehenden Inkassounternehmen, z.B. die OA Online Abrechnungen GmbH etc. aktiv geworden und hat mehrere Konten eingefroren und insgesamt über 1,3 Mio Euro sichergestellt.
Geschädigte sollten sich einen Anwalt nehmen und mit dessen Hilfe das eingezahlte Geld zurück fordern.
Quelle: eBundesanzeiger
Vollständige Bekanntmachung nachzulesen unter:
Opfer von online-downloaden.de können auf Rückzahlung hoffen
Auf der Suche nach dem "Geschäftsführer" der Online Downloaden-Service Ltd., Michael Bardenhagen, fand das Fernsehteam das vor, was zu erwarten war.
Herr Bardenhagen, ein verschuldeter Staplerfahrer, ist lediglich ein Strohmann, der für einen relativ kleinen Betrag naiver Weise seinen Namen für diese Abzocke hergab, mit (wie er sagt) gravierenden Folgen für sein Leben:
Akte2010: Michael Bardenhagen & Online-Downloaden.de
Jetzt ist auch Michael Bardenhagen mit seinem Abzockdienst www.online-downloaden.de und der Online-Downloaden-Service Limited Company vertreten.
Auf der Hauptseite des "Dienstes" ist zwar eine relativ deutliche Preisangabe zu finden....
...diese wird aber wohl kein Einziger der reingefallenden Verbraucher jemals zu Gesicht bekommen haben, wird doch über Yahoo-Ads und Lockvogel-Seiten direkt auf die Anmeldeseite geleitet, auf der die Preisklausel lediglich leicht übersehbar am unteren rechten Rand versteckt ist:
Betroffende, die auf online-downloaden.de reingefallen sind, ist mal wieder das übliche, richtige Vorgehen empfohlen, wie es z.B. hier vom Juristen Saller der Verbraucherzentrale bzgl. des Abzockdienstes opendownload.de in der ZDF-Sendung WISO kundgetan wird:
Nicht einschüchtern lassen!
Auf keinen Fall zahlen!
Nur beim eher unwahrscheinlichen Fall, dass ein gerichtlicher(!) Mahnbescheid zugestellt wird, muss man diesen fristgerecht innerhalb von 14Tage widersprechen.
Bei Unsicherheiten ist für individuelle Rechtsberatung eine Anfrage bei der Verbraucherzentrale oder bei frag-einen-Anwalt empfohlen.
Michael Bardenhagen ist übrigens kein Unbekannter. Bis vor Kurzem fiel er durch unzählige sog. Lockvogelseiten auf, für welche z.B. bei Google und Yahoo Anzeigen geschaltet wurden und die dann auf andere Abzockportale wie 99downloads.de und online-zitatesammlung.de verwiesen.
Auf Grund der einstigen Postadresse der Online-Downloaden-Service Limited Company ist wohl von einer Verbundenheit zu der Belleros Premium Media Ltd., Betreiberin von 99downloads.de auszugehen, sofern es sich bei online-downloaden.de nicht gar um den Nachfolger handelt.
Für Letztes würde sprechen, dass die gängigen Lockvogelseiten, die vorher auf 99downloads.de verwiesen, jetzt den Nutzer zu online-downloaden.de führen.
Mehr über den "Lockvogel" Michael Bardenhagen finden Sie unter abofallen.biz.
-Update-
Gegen 99downloads.de, den Vorgänger-"Dienst" von Online-Downloaden.de, wurde jetzt die Staatsanwaltschaft Hamburg aktiv und sicherte die Konten zwecks Rückgewinnungshilfe für Geschädigte:
Staatsanwaltschaft Hamburg sichert Abzocker-Konten
-2. Update-
Wie beim Vorgänger 99downloads.de, ist mitlerweile die Staatsanwaltschaft Hamburg auch gegen Online-downloaden.de, bzw die Betreiber(briefkasten)firma Online Downloaden-Service Ltd. und die damit im Zusammenhang stehenden Inkassounternehmen, z.B. die OA Online Abrechnungen GmbH etc. aktiv geworden und hat mehrere Konten eingefroren und insgesamt über 1,3 Mio Euro sichergestellt.
Geschädigte sollten sich einen Anwalt nehmen und mit dessen Hilfe das eingezahlte Geld zurück fordern.
Diese Mitteilung soll den Geschädigten die Möglichkeit eröffnen, ihre Rechte geltend zu machen. Eine formlose Anmeldung von Ansprüchen bei der Staatsanwaltschaft hat keine Rechtswirkungen und ist deshalb zwecklos; eine Verteilung gesicherter Werte durch die Staatsanwaltschaft findet nicht statt. Geschädigte, die beabsichtigen, auf die gesicherten Vermögenswerte zuzugreifen, mögen sich mit einem Rechtsanwalt oder einer öffentlichen Rechtsauskunftsstelle in Verbindung setzen. Diese können über die zur Durchsetzung der Ansprüche einzuleitenden zivilrechtlichen Schritte Auskunft erteilen. Die Staatsanwaltschaft ist zur Erteilung weiterer Auskünfte über die von den Geschädigten zu ergreifenden Maßnahmen nicht befugt.
Etwaige die Sachermittlungen betreffende Akteneinsichtsanträge müssen bei der Abteilung 74 der Staatsanwaltschaft Hamburg unter der Geschäfts-Nr. 7450 Js 508/09 und nach Anklageerhebung gegebenenfalls beim zuständigen Gericht gestellt werden. Bei der Abteilung 68 der Staatsanwaltschaft Hamburg befinden sich unter der Geschäfts-Nr. 6802 Js 18/09 lediglich die die Sicherungsmaßnahmen betreffenden Aktenteile. Durch die Abteilung 68 der Staatsanwaltschaft Hamburg kann wegen der Vielzahl der Geschädigten Akteneinsicht nur bei Abholung der Akte im Dienstgebäude in Hamburg und nur für jeweils einen Tag gewährt werden; eine Versendung kommt – jedenfalls derzeit – nicht in Betracht.
Quelle: eBundesanzeiger
Vollständige Bekanntmachung nachzulesen unter:
Opfer von online-downloaden.de können auf Rückzahlung hoffen
Auf der Suche nach dem "Geschäftsführer" der Online Downloaden-Service Ltd., Michael Bardenhagen, fand das Fernsehteam das vor, was zu erwarten war.
Herr Bardenhagen, ein verschuldeter Staplerfahrer, ist lediglich ein Strohmann, der für einen relativ kleinen Betrag naiver Weise seinen Namen für diese Abzocke hergab, mit (wie er sagt) gravierenden Folgen für sein Leben:
Akte2010: Michael Bardenhagen & Online-Downloaden.de
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